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News

Weitere News, zusammengetragen aus verschiedenen Quellen, finden Sie übrigens im mixed news feed.

Bis anhin gab es für schweizer Firmenwebseiten keine Impressumspflicht. Jedermann konnte also Waren & Dienstleistungen online anbieten, ohne Angaben über den Urheber zu machen.

Das wird sich per 1. April 2012 ändern. Ab dann tritt nämlich das revidierte Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb in Kraft. Darin wird auch eine Impressumspflicht aufgeführt.

Darüber wie diese Pflicht in der Praxis konkret umzusetzen ist, ist man sich noch geteilter Meinung. Ich gehe davon aus, dass eine klare Angabe der Adresse (inkl. Telefonnummer & E-Mail) z.B. im Webseiten-Fussbereich oder auf einer Seite "Kontakt" ausreicht. Eine ausführlichere Seite mit dem Titel "Impressum" kann aber dennoch nicht schaden.
Zusätzlich sollten gerade Webshop-Betreiber überprüfen ob auch die restlichen Punkte der Gesetzespassage erfüllt sind. 

Der entsprechende Gesetzes-Ausschnitt lautet wie folgt:

Waren, Werke oder Leistungen im elektronischen Geschäftsverkehr anbietet und es dabei unterlässt:

  • 1. klare und vollständige Angaben über seine Identität und seine Kontaktadresse einschliesslich derjenigen der elektronischen Post zu machen,
  • 2. auf die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsabschluss führen, hinzuweisen,
  • 3. angemessene technische Mittel zur Verfügung zu stellen, mit denen Eingabefehler vor Abgabe der Bestellung erkannt und korrigiert werden können,
  • 4. die Bestellung des Kunden unverzüglich auf elektronischem Wege zu bestätigen;

 

Weitere Infos gibts unter folgenden Links:

 

Viele Unternehmen bewirtschaften bereits erfolgreich ihre eigene Facebookseite. Was man dort genau mach, wen man anspricht und welche Interaktionsmöglichkeiten der Nutzer hat, liegt in der Natur jeder einzelnen Firma. - Blogwerk hat das genauer angeschaut und präsentiert 5 mögliche Schienen, die man auf Facebook fahren kann:

  • Support
    Kunden melden sich mit Problemen, sie helfen schnell und unkompliziert.
    Beispiel: Swisscom
  • Community
    Ihre Fans tauschen sich aktiv über Produkte auf Facebook aus.
    Beispiel: Miggy Seite von Migros
  • Unterhaltung
    Sun, fun and nothing to do. Wieso nicht mal einfach mit Infos, Links, Bildern und Videos unterhalten?
    Beispiel: Trident
  • Informationen
    In einigen Unternehmen gilt es möglichst unkompliziert und schnell über Aktuelles zu informieren. Facebook eignet sich dafür perfekt.
    Beispiel: Stadt Luzern
  • Verkauf & Angebote
    Speziell wenn man sich dem täglichen Preiskampf hingibt, kann man das auch auf Facebook besonders hervorheben.
    Beispiel: Lidl 

Wie bei allen Werbeaktivitäten gilt übrigens auch auf Facebook: Erst Denken, dann handeln. Überlegen Sie genau, was sie mit Ihrer Facebook Seite erreichen wollen, welchen Mehrwert Sie den "Fans" bieten und ob die gewählte Strategie auch wirklich zum Produkt und Unternehmen passt.

Detailliertere Infos, direkt im Originalbeitrag auf blog.blogwerk.ch.

Liebe KMU Chefs

08.08.2011

Ich schätze euch sehr. Ihr wisst Sachen über Unternehmensführung, Finanzen und Sozialkompetenz die ich mir nur Erträumen kann.  – Toll, dass ihr in Sachen Marketing auch wagt, den Fuss ins Internet zu setzen. Das Web birgt enormes Potential.

Aber bitte, liebe Geschäftsführer, lasst euch doch auch mal etwas unter die Arme greifen und geht vor allem auch „gwundrig“ an die Sache:

  • Facebook und Twitter sind toll... und gratis. Probiert es aus!
  • Das Internet ist kein Marketing-Abfallprodukt. Sodern ein wichtiger Kanal um mit Ihren Kunden, Lieferanten, Interessenten, Mitbewerbern und Kritikern in Kontakt zu treten.
  • Planen Sie genug Zeit ein (auch für Ihre Mitarbeiter), sich um die Präsenz im Internet zu kümmern. Gerade weil oft die nötige Erfahrung fehlt, wird mehr Zeit benötigt.
  • Präsentieren Sie sich im Internet, so wie sie sich auch sonst präsentieren. Egal ob in zwischenmenschlicher oder grafischer Hinsicht.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets. Man kann publizieren, kommunizieren und sich interaktiv austauschen.
  • Gehen Sie mit der Zeit. Nutzen Sie ihr iPhone nicht nur zum Telefonieren.
  • Nur wenn auch Ihre technische Einrichtung, Ihre Mitarbeiter sowie die Unternehmenskultur mit der Zeit geht, können Sie sich auch modern gegen aussen präsentieren.
  • Überbewerten Sie das Internet nicht. Andere Werbemittel wie z.B. Druckprodukte, Plakate und Mund-zu-Mund sind genau so wichtig. Und noch wichtiger sind übrigens Ihre Kunden und die Produkte/Dienstleistungen welche Sie ihnen anbieten.
  • Erwarten Sie nicht zu viel. Gerade moderne Kommunikationswege wie Blogs, Facebook und Twitter brauchen Zeit, bis sie erste Früchte ernten können.

Liebe Grafiker

02.08.2011


Ich schätze euch sehr. Ihr wisst Sachen über Farben, Bildgestaltung und Druckablauf, die für mich fast an Magie grenzen. Ihr seid täglich kreativ und könnt Fotos so weit tunen dass es manchmal sogar zum Gerichtsverfahren kommt. Toll, dass ihr auch Webseiten gestaltet. Dadurch gewinnt das Internet immens an visueller Qualität.

Aber bitte, liebe Berufsgestalter, lasst euch doch vor dem ersten Web Design etwas unter die Arme greifen.... Webseiten werden primär auf Bildschirmen angeschaut und das bringt viele Eigenheiten mit sich:

  • Bildschirmgrafiken sind fast immer Pixelgrafiken. Bitte Webdesigns nicht in Programmen wie Illustrator oder InDesign gestalten. 
  • Als „Standardbreite“ einer Webseite hat sich 960 Pixel eingebürgert.
  • CMYK = Druckfarben / RGB = Bildschirmfarben 
  • Das Internet ist extrem schnellebig. Berücksichtigt aktuelle Trends
  • Vorsichtig eingesetzte Farbverläufe, Strukturen und feine Schatten sind total trendy und geben der Webseite die nötige Dreidimensionalität
  • Webseiten sind kein Abfallprodukt sondern ein zeitgemässes, mächtiges Werbemittel...  auch für sämtliche 50+ Generationen.
  • Im Design verwendete Schriftarten sollten Webtauglich sein.
  • Grundwissen über die Technische Umsetzung ist für die Gestaltung sehr nützlich. 
  • Webseiten werden nicht nur auf grossen Büro-Bildschirmen angeschaut. Mobile Smartphones, Notebooks und Tablet-PC’s sind schon lange auf dem Vormarasch.
  • Wenn die fertige Webseite nicht 100% eurer Gestaltung entspricht ist das (meistens) nicht auf die Güte des Webdesigners zurückzuführen, sondern ist eher ein Zeichen der Qualität. - Webseiten können aus technischen Gründen auf jedem System und in jedem Browser leicht anders aussehen.
  • Und... bezieht technische Eigenheiten des Internets in eure Kreativität mit ein: Man kann klicken, scrollen, animieren, Videos integrieren, Interaktivität schaffen und Seiten jederzeit aktualisieren.

Viel Spass beim Designen!

Ein Jahr Apple.

31.05.2011

“Vielen Dank für Ihren Einkauf im Apple Store.”

Vor genau einem Jahr, blinkte ein Mail mit diesem Betreff in meinem Posteingang. Hätte man mir einige Monate zuvor gesagt, dass ich bald fast nur noch Apple Produkte nutze, hätte ich schallend gelacht und brav weitergearbeitet... An meinem staubigen Windows PC der gerade auf Windows 7 aktualisiert wurde. (Damit hatte er meiner damaligen Ansicht nach eine grafisch ganz ansprechende Oberfläche erhalten.) Besonders toll daran war, sich immer noch täglich mit bunt gemischten Problemen rund um Windows, Drucker, Programme, Datensicherungen und Netzwerk rumzuschlagen. Im Nachhinein betrachtet waren das monströse Zeitfresser. Nun, Zeit ist zwar nicht nur Geld. Aber als grosser Freund der Effizienz und des Genusses weiss ich durchaus besseres mit Zeit anzufangen, als Probleme zu lösen.

So habe ich nach einigen Schlüsselerlebnissen rigoros meine gesamte Windows Arbeitsumgebung entsorgt. Auf meinem Bürotisch steht heute ein Apple MacBook Pro mit externem Bildschirm. Mobil, simpel, sexy und fast kabellos.

Vor meiner Bekehrung hätte ich das nicht geglaubt, aber am Mac arbeitet man schlichtweg effizienter. Kurz gesagt: Was funktionieren muss das funktioniert, das “Look & Feel” macht Spass und der Kopf ist freier für kreative Ideen. Ich würde gar behaupten, meine Arbeitsweise hat sich durch die Umstellung grundlegend verändert. Sie wurde befreiter.

Übrigens: Für die dadurch gewonnene Zeit hat Apple natürlich auch mehrere Lösungen parat: iPhones, iPads, ITunes, IPods und lustig gestaltete Apps... Stundenlang “Spiel, Spass und Spannung” :-) Mit dem Vorteil, dass das im Gegensatz zu PC Problemen die Kreativität fördert... denn in meiner Branche ist nicht nur Zeit Geld, sondern auch die Kreativität.

 

Hier auf dem Beweisfoto ist übrigens nicht der externe Bildschirm zu sehen, sondern mein neustes Apple "Spielzeug". Das habe ich natürlich AUSSCHLIESSLICH Geschäftlich im Einsatz habe.

 

Das Internet ist längst ein wichtiger Teil unseres Lebens geworden. Wir haben es nicht nur zuhause oder im Büro, nein inzwischen sind wir auch unterwegs ständig online. Mit unseren Smartphones, Netbooks iPhones, iPads, MP3 Player und wohl bald auch mit T-Shirts surfen wir was das Zeug hält. Und zwar egal wo wir gerade sind.

 IphoneAuch wenn wir’s selbst nicht merken, mobil nutzen wir das Internet total anders als am herkömmlichen Desktop Computer. Das bezieht sich zum einen auf Informationen die wir abrufen, zum Anderen aber auch auf Eigenheiten der Ausgabegeräte. - Neben kleinen Bildschirmen und der Eingabe per Handy-Tastatur oder Touchscreen ist auch die langsamere Internetverbindung bei der Gestaltung von mobilen Webseiten ein wichtiger Punkt... Aha, “Gestaltung von mobilen Webseiten”? - Ja genau. Gerade weil wir das Internet unterwegs total anders nutzen, kann es nötig sein eine mobile Version der eigenen Webseite anzubieten.

Nun, brauchen jetzt alle eine “Mobile Webseite”? Nein... Während für einen Webshop Betreiber Mobile Nutzer sehr wertvoll sein können, sollte Bäcker Meier aus dem tiefen Emmental erst mal auf seine herkömmliche Webseite setzen. - Bevor sie nun aber stürmisch die Webagentur Ihres Vertrauens anrufen oder gleich die Flinte ins Korn werfen, beantworten Sie doch für sich vorab folgende Fragen:

  • Wird Intensiv wird Ihre jetzige Webseite mit mobilen Geräten besucht?
    > gemäss ihrer Besucherstatistik
  • Welche Informationen könnten für Mobile Nutzer wichtig sein?
    > Mobile Webseiten sind sehr schlank gehalten!
  • Welches Ziel möchten Sie mit Ihrer mobilen Seite verfolgen?
  • Was machen Mitbewerber im mobilen Bereich?

 

  • Wer wird ihre mobile Webseite besuchen?
  • Was sucht dieser Besucher auf Ihrer Webseite?
  • Was könnte diesen Besucher in den Wahnsinn treiben?
  • Welches Gerät benutzt er?

Für detailliertere Informationen ist übrigens der englische Beitrag vom Smashing Magazine sehr zu empfehlen.

 

Spezialist für das Digitale Leben, Sasha Lobo, hat an der Konferenz “re:publica” einen Vortrag über den aktuellen Stand seiner “Trollforschung” gehalten. - Dabei ging es weniger um Fabelwesen sondern eher um digitale Störenfriede...

Ich picke nachfolgend zwei Praxisbeispiele aus dem Vortrag, die zeigen, wie man solchen Trollen mit etwas Kreativität, Psychologie und Humor effektiv begegnen kann. Denn während andere aus Angst vor Schlechter Werbung vor Online-Aktivität zurückschrecken spielt Herr Lobo gekonnt mit seinen Trollen:


Fake
Situation: Der Troll versuchte auf Biegen und Brechen einen Blog schlecht zu machen. Beiträge wurden böse kommentiert und übel beschimpft.
Herr Lobo hat nun clever zur Gegenangriff geblasen: Er Entwickelte einen falschen Störefried unter dem selben Namen, mit dem er aber im Gegensatz nur gute Kommentare hinterlies. Nach und nach baute er eine zweite Identität des Trolls auf. Das ging dann so weit, dass man den falschen Troll für den richtigen hielt und sich der Störenfried gar wegen “Verletzung seines guten Namens” zu Wort meldete.

Begeisterung, Verbündung, Anonymität
Der Troll plustert sich gerne auf, spricht vom “Wir”, obwohl da sonst gar keiner ist. - Um nun eine für ihn ungewohnte Situation zu schaffen, kann man sich kurzerhand mit ihm verbünden. Herr Lobo hat nun (selbstverständlich gespielte) Begeisterung für den Blog des Trolls  ausgedrückt und ihm Spendegeld angeboten. Dabei hat er erstens den Störefried bei der persönlichen Geldübergabe kennengelernt (ja, Trolle sind nicht immer die hellsten Lichter). Zweitens hat er einen alten Psychologischen Trick angewendet: In dem er dem Troll eine zweite Geldspritze versprach konnte er das Spiel komplett umgekehrt: Er hat sich den Troll zum “Untertanen” gemacht und ganz beiläufig seine schützende Anonymität geraubt.

Diese Praxisbeispiele zeigen, dass man mit etwas Kreativität keinenfalls vor Trollen erzittern muss sondern man sie sogar geschickt manipulieren kann.

Weitere Fakten und Anregungen, im sehen Sie im kurzweiligen Vortag:

 

 

Sascha Lobo - Trollforschung from Christian Cordes on Vimeo.

Wir erinnern uns... früher, kurz vor dem Eintauchen ins wilde Arbeitsleben gab es jene, die ganz genau wussten welchen Beruf sie lernen möchten, andere waren total unschlüssig. - Wir alle hatten aber die Gelegenheit, bei verschiedenen Firmen reinzuschnuppern, zu sehen ob die Arbeit eines Informatikers,  Bäckers oder Brillenoptikers tatsächlich unseren Vorstellungen entspricht.

So geht es in diesen Tagen auch Jenny... Eine kreative, wiffe Schülerin, auf der Suche nach dem richtigen Beruf. - Wir haben ihr eine ganz besondere Möglichkeit gegeben, sich in der Kreativ- und Werbewelt umzusehen. In den vier Schnupper-Tagen wird Sie zum Einen mit Sibylle Kathriner den Beruf der Fotografin kennenlernen, bei mir aber auch einige Stunden Fotos bearbeiten sowie eine Webseite konzipieren und grafisch gestalten. - In dieses Programm liessen wir natürlich unsere aktuellen Projekte einfliessen, passten es aber gleichzeitig auch an die Interessen und Stärken von "Schnupperli" Jenny an.

Es macht unglaublich spass, diese etwas unkonventionelle Schnupperlehre anzubieten. Neben der neuen Erfahrung für uns, ist es natürlich auch toll, einer jungen Frau auf ihrem Weg ins Berufsleben zu helfen.

Vor einigen Wochen bin ich in die Bürogemeinschaft Hansmatt 11 (Stans, NW) eingezogen. Inzwischen gefällt es mir hier so gut, dass ich nun fixer Bestandteil des Büro's und mich auch aktiv an der Raumgestaltung beteilige.

Um die tristen Büroräume etwas aufzuwerten, haben wir uns zu einem kreativen Bürokonzept entschlossen: Ca. jedes 1/2 Jahr werden wir den grossen Raum neu Dekorieren. Jedes mal nach einem anderen, ausgeflippten Motto. Ich möchte noch nicht zu viel vorweg nehmen, aber es wird wild :-) So Anfang Mai wird die erste Vernissage mit Grill, Wein, Käsemöckli und alten Ostereiern stattfinden. - Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Raum für Kreativität, der noch etwas wirr eingerichtete Eingangsbereich an der Hansmatt 11:

Ahoi!

09.02.2011

Wie ich bereits im letzten Newsbeitrag durchblicken lies, hat sich bei Amport Webdesign im 2010 relativ viel verändert. Auch wenn man das erst beim Innehalten und Zurückblicken sieht. Volle Auslastung, Aufträge für Wochen im Voraus, Outsourcingpläne. Tolle Sachen, die ich seit rund 4 Jahren im HomeOffice gewissenhaft bewältigte. - Irgendwann kommt aber der Punkt, an dem man wieder unter die Leute sollte... Weiterkommen, austauschen, zeigen, rückfragen... aber vor Allem auch Kaffee trinken, schäkern und dumme Sprüche schmeissen...

So werde ich nun, samt mobilem Büro, 2-3 Tage die Woche nach Stans (NW) pilgern. Ich freue mich auf den neuen Bürotisch, neue Erfahrungen und spannende Begegnungen. Im Gemeinschaftsbüro werde ich auf einen Werbetexter (der nun wohl meine Texte noch genauer unter die Lupe nimmt ;-) und andere One-Man-Shows aus der Gesundheitsbranche treffen.

Für meine Kunden ändert sich übrigens praktisch nichts. Ich habe mich bereits im Voraus technisch so eingerichtet, dass man fast nicht merkt, ob ich gerade in London, Tokio oder eben in Stans arbeite. Dazu aber ein andermal mehr...

Pünktlich zu chinesisch Neujahr bin auch ich aus den Startlöchern herausgekrochen. Genauer gesagt: Amport Webdesign tritt ab sofort im leicht aufgefrischten Kleid auf... Aus einem einfachen Grund, mit etwas Hintergrundgeschichte: Ab Anfang 2010 schien auch in meiner Branche die Wirtschaftskriese vorbei und mein Arbeitsauslastung stieg an. Mitte 2010 durfte/musste ich aus Zeitgründen erste Aufträge ablehnen. Für mich eine sehr ungewohnte Situation, die zum Zeitsparen animiert. -  Darum die neue Einfachhiet: Ich muss mich nun im Alltag weniger um Administratives kümmern und sie sind trotzdem immer über meine aktuelle Arbeiten informiert. 

Neben der grafischen Vereinfachung mit flotten Fotos (Danke Fotografin Sibylle Kathriner) birgt das Redesign auch einen blitzschnellen Newsbereich... Während ich gerne auf Twitter und Facebook unterwegs bin, um zeitsparend Texte und Bilder zu platzieren, fehlt mir oft die Lust mich umfangreich um meinen Blog umwerben.ch und den amportweb.ch Newsbereich zu kümmern. - Aus dieser oberflächlichen Faulheit heraus habe ich mir den "Mixed News Feed" erfunden abgeguckt um all meine Veröffentlichungen zusammenzufassen. Das sieht dann so aus, als würde ich immer brav News verfassen, und sie sind immer immer auf dem neusten Stand.

Online Visitenkarte

17.10.2010

Eigentlich nur aus Spass, habe ich vor einigen Wochen meine eigene online Visitenkarte gestaltet. Sie ist für mich eine Art Zentrale für persönlichen Profile auf verschiedensten Portalen.

Nun... zur Zeit verzeichne ich auf dieser Mini-Seite einen regelrechten Besucheransturm. - Die von von timvandamme.com inspirierte Webseite wurde zuerst auf dessen Wall of Fame erwähnt. Anscheinend zählt sie nun auch zu den "30 Impressive vCard Web Designs" und erschien im gleichnamigen Artikel von sixrevisions.com.

Unter billforbill.com können nun geschädigte Entwickler und Webdesigner ihre Internet Explorer 6 Optimierungsaufwände in Rechnung stellen. Auf der nett gestalteten Seite trägt man einfach die Anzahl optimierter Webseiten und der durchschnittliche Aufwand mit Stundenansatz ein. In meinem Fall habe ich nun von Bill Gates über 10'000 US Dollar zu gute. Das ergibt, mit meinen Berufskollegen aus aller Welt, eine derzeitige Gesamtsumme von über 4 Millionen Dollar.

Der Internet Explorer 6 war an seinem Erscheinungsdatum (2001!) eine guter Browser. In der Zwischenzeit ist er aber ordentlich in die Jahre gekommen, verfügt über zahlreiche Sicherheitslücken und unterstützt aktuelle Web-Standards nicht. - Da Microsoft dafür noch Support und Updates anbietet, ist er immer noch auf unzähligen Privat- und Firmenrechnern installiert. Damit Webseiten darauf korrekt angezeigt werden, sind manchmal grössere, manchmal kleinere Optimierungen nötig. Aufgerechnet ergeben diese "Basteleien" allerdings horrende Zeitaufwände, die durchaus auch anders investiert werden könnten.

Ich empfehle Webseiten bewusst nicht mehr für den Internet Explorer 6 zu optimieren sowie mit einem aktuellen Web-Browser zu surfen.

billforbill

Twitter vögeliSeit einigen Monaten springen vermehrt auch Schweizer Unternehmen und Veranstaltungen auf den Twitter-Zug auf. Eine tolle Möglichkeit, modern, nahe, günstig und schnell zu werben... selbst wenn in der Schweiz der grosse Twitter-Boom noch nicht ausgebrochen ist.
Viele scheinen mir dabei aber schlecht beraten und kennen die ungeschriebenen Gesetze im Kurzmitteilungsdienst kaum. Gerade Unternehmen die auf der Plattform klassische Werbung betreiben wollen, handhaben die simple Nachrichtenfunktion (maximal 140 Zeichen schreiben & veröffentlichen) oft kontraproduktiv.

Hauptsächlich beobachte ich folgende Missverständnisse:

Automatisiert Twittern
Automatisierte Nachrichten zu veröffentlichen, z.B. über Blogs oder Facebook, ist tabu. Ausser... der Mix mit den übrigen Nachrichten stimmt und die Follower fühlen sich durch die automatischen Tweets nicht belästigt.

Nur Texte
Es gibt zahlreiche Dienste, mit denen über Twitter Fotos oder Videos verlinkt werden können. Man sollte sie unbedingt nutzen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Werbung statt Nähe schaffen
Twitter ist keine Plattform für klassische Werbung. Durch die Twitter-Kommunikation können Unternehmen effizient Nähe zum Kunden herstellen. Informieren, Diskutieren, Weiterempfehlen, Tipps, Insider- und Zusatzinformationen geben.

Unpersönlich
Gerade als grösseres Unternehmen, tritt man meist als unpersönliches Gebilde aus vielen Mitarbeitern auf. Für klassische Werbung ist das durchaus OK. Eine Marke, Logo, Image kann aber nicht twittern... Darum sollte klar sein welche PERSON hinter den Nachrichten steht. Tweets eines CEO’s aus einem grösseren Unternehmen können durchaus interessant sein und eine ungewohnte Nähe mit den Eindruck von Insider-Infos vermitteln.

Keine/schlechte Beratung
Da draussen gibt es tausende (ok, in der Schweiz vielleicht hunderte) Personen, die tagtäglich twittern. Sie kennen den Umgang mit dem Kommunikationsinstrument aus dem Effef. Lassen sie sich von ihnen beraten.

...einmal mehr, dafür diesmal fundiert durch eine währschafte Schweizer Studie.

Sherlock HolmesDie Google Rangierung ist ein Buch mit sieben Siegeln... Das stimmt nicht ganz: Neben vielleicht 2-3 "geheimen Siegeln" sind zahlreiche Bewertungskriterien bekannt. Durch geschickte Optimierung lässt sich damit die Rangierung der eigenen Seite beeinflussen. Welche Punkte dabei am Wichtigsten sind, beurteilen rund 14 Schweizer Suchmaschinen Experten in der aktuellen Studie von iab Schweiz.
Das 65 seitige Papier gibt unter Anderem Auskunft, über die wichtigsten und schädlichsten Optimierungsmassnahmen. Als kurze Zusammenfassung, nachfolgend deren die Top 5:

Nützlichste Massnahmen

  • 1. Einzigartiger Inhalt
    Suchmaschinen lieben einzigartiges. Schreiben Sie darum Ihre Inhaltstexte immer selbst, und kopieren Sie nichts.
  • 2. Keyword-haltige externe Links
    Schauen Sie, dass Sie thematisch passende Links von anderen Webseiten erhalten. Also z.B. ein Link mit dem Text "Schuhe" auf Ihren Schuh-Weshop.
  • 3. Links wichtigen und angesehenen Seiten
    Ein Link von Blick.ch ist beispielsweise mehr wert als ein Link Ihrer Kollegin vom Tiergeschäft Moser in Hefenhofen.
  • 4. Links von thematisch verwandten Webseiten
    Wenn Sie nicht gerade Möbel aus Käse machen, wird Ihnen ein Link von einer Käserei auf Ihre Schreinerei Webseite eher weniger Bringen. Besser wäre z.B. ein Holzlieferant.
  • 5. / 6. Keyword am Anfang oder irgendwo im <title> Tag
    Im Quellcode Ihrer Webseite gibt es einen Text der von einem <title> und </title> eingeschlossen ist. Platzieren Sie darin einen Text mit dem Schlüsselwort, unter dem sie gefunden werden möchten.

Schädlichste Massnahmen

Spielen Sie mit folgenden "faulen" Tricks, werden sie von Suchmaschinen garantiert links liegen gelassen.
  • 1. Cloaking
    Liefern Sie der Suchmaschine unbedingt den selben Inhalt wie Ihren menschlichen Besuchern.
  • 2. Versteckter Text
    Billige Tricks wie schwarzer Text auf schwarzem Grund haben vielleicht vor zehn Jahren einwandfrei Funktioniert. Heute nicht mehr!
  • 3. Link Kauf
    1000 Links auf Ihre Seite von einem Russischen Anbieter oder dem Kebapladen um die Ecke kaufen? Clever gedacht, aber eine ausserordentlich schlechte Idee.
  • 4. Ausgehende Links auf Spam Seiten
    Platzieren Sie auf Ihrer Webseite nur Links, von Webseiten die echten, guten Inhalt liefern.
  • 5. Unerreichbarer Server
    Ist Ihre Webseite aus technischen Gründen oft nicht erreichbar? Wechseln Sie zu einem zuverlässigeren Webhoster.

Hier können Sie die gesamte Studie herunterladen.

Die Meinung über Google scheidet ja bekanntlich die Geister. Für jene, die dem Suchmaschinengiganten bis jetzt nur wiederwillig Daten anvertraut haben, gibt's jetzt ein Video. Ein Video, das die 5 Datenschutz Richtlinien der Firma kinderleicht erklärt.

Google-Gegner lassen sich damit wohl nicht gerade bekehren. Aber auf jeden Fall ist das Filmchen recht nett gemacht und zeigt einleuchtende Massnahmen.