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Falsch getwittert leicht gemacht

Samstag, den 17. Juli 2010 um 15:58 Uhr

Twitter vögeliSeit einigen Monaten springen vermehrt auch Schweizer Unternehmen und Veranstaltungen auf den Twitter-Zug auf. Eine tolle Möglichkeit, modern, nahe, günstig und schnell zu werben... selbst wenn in der Schweiz der grosse Twitter-Boom noch nicht ausgebrochen ist.
Viele scheinen mir dabei aber schlecht beraten und kennen die ungeschriebenen Gesetze im Kurzmitteilungsdienst kaum. Gerade Unternehmen die auf der Plattform klassische Werbung betreiben wollen, handhaben die simple Nachrichtenfunktion (maximal 140 Zeichen schreiben & veröffentlichen) oft kontraproduktiv.

Hauptsächlich beobachte ich folgende Missverständnisse:

Automatisiert Twittern
Automatisierte Nachrichten zu veröffentlichen, z.B. über Blogs oder Facebook, ist tabu. Ausser... der Mix mit den übrigen Nachrichten stimmt und die Follower fühlen sich durch die automatischen Tweets nicht belästigt.

Nur Texte
Es gibt zahlreiche Dienste, mit denen über Twitter Fotos oder Videos verlinkt werden können. Man sollte sie unbedingt nutzen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Werbung statt Nähe schaffen
Twitter ist keine Plattform für klassische Werbung. Durch die Twitter-Kommunikation können Unternehmen effizient Nähe zum Kunden herstellen. Informieren, Diskutieren, Weiterempfehlen, Tipps, Insider- und Zusatzinformationen geben.

Unpersönlich
Gerade als grösseres Unternehmen, tritt man meist als unpersönliches Gebilde aus vielen Mitarbeitern auf.  Für klassische Werbung ist das durchaus OK. Eine Marke, Logo, Image kann aber nicht twittern... Darum sollte klar sein welche PERSON hinter den Nachrichten steht. Tweets eines CEO’s aus einem grösseren Unternehmen können durchaus interessant sein und eine ungewohnte Nähe mit den Eindruck von Insider-Infos vermitteln.

Keine/schlechte Beratung
Da draussen gibt es tausende (ok, in der Schweiz vielleicht hunderte) Personen, die tagtäglich twittern. Sie kennen den Umgang mit dem Kommunikationsinstrument aus dem Effef. Lassen sie sich von ihnen beraten.
   

Eine Rechnung für Bill.

Dienstag, den 16. März 2010 um 15:38 Uhr

Unter billforbill.com können nun geschädigte Entwickler und Webdesigner ihre Internet Explorer 6 Optimierungsaufwände in Rechnung stellen. Auf der nett gestalteten Seite trägt man einfach die Anzahl optimierter Webseiten und der durchschnittliche Aufwand mit Stundenansatz ein. In meinem Fall habe ich nun von Bill Gates über 10'000 US Dollar zu gute. Das ergibt, mit meinen Berufskollegen aus aller Welt, eine derzeitige Gesamtsumme von über 4 Millionen Dollar.

 

Der Internet Explorer 6 war an seinem Erscheinungsdatum (2001!) eine guter Browser. In der Zwischenzeit ist er aber ordentlich in die Jahre gekommen, verfügt über zahlreiche Sicherheitslücken und unterstützt aktuelle Web-Standards nicht. - Da Microsoft dafür noch Support und Updates anbietet, ist er immer noch auf unzähligen Privat- und Firmenrechnern installiert. Damit Webseiten darauf korrekt angezeigt werden, sind manchmal grössere, manchmal kleinere Optimierungen nötig. Aufgerechnet ergeben diese "Basteleien" allerdings horrende Zeitaufwände, die durchaus auch anders investiert werden könnten.

 

Ich empfehle Webseiten bewusst nicht mehr für den Internet Explorer 6 zu optimieren sowie mit einem aktuellen Web-Browser zu surfen.


 

billforbill

   

Die ultimativen Suchmaschinen Tipps

Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 17:19 Uhr

...einmal mehr, dafür diesmal fundiert durch eine währschafte Schweizer Studie.


Sherlock HolmesDie Google Rangierung ist ein Buch mit sieben Siegeln... Das stimmt nicht ganz: Neben vielleicht 2-3 "geheimen Siegeln" sind zahlreiche Bewertungskriterien bekannt. Durch geschickte Optimierung lässt sich damit die Rangierung der eigenen Seite beeinflussen. Welche Punkte dabei am Wichtigsten sind, beurteilen rund 14 Schweizer Suchmaschinen Experten in der aktuellen Studie von iab Schweiz.

Das 65 seitige Papier gibt unter Anderem Auskunft, über die wichtigsten und schädlichsten Optimierungsmassnahmen. Als kurze Zusammenfassung, nachfolgend deren die Top 5:

Nützlichste Massnahmen

  • 1. Einzigartiger Inhalt
    Suchmaschinen lieben einzigartiges. Schreiben Sie darum Ihre Inhaltstexte immer selbst, und kopieren Sie nichts.
  • 2. Keyword-haltige externe Links
    Schauen Sie, dass Sie thematisch passende Links von anderen Webseiten erhalten. Also z.B. ein Link mit dem Text "Schuhe" auf Ihren Schuh-Weshop.
  • 3. Links wichtigen und angesehenen Seiten
    Ein Link von Blick.ch ist beispielsweise mehr wert als ein Link Ihrer Kollegin vom Tiergeschäft Moser in Hefenhofen.
  • 4. Links von thematisch verwandten Webseiten
    Wenn Sie nicht gerade Möbel aus Käse machen, wird Ihnen ein Link von einer Käserei auf Ihre Schreinerei Webseite eher weniger Bringen. Besser wäre z.B. ein Holzlieferant.
  • 5. / 6. Keyword am Anfang oder irgendwo im <title> Tag
    Im Quellcode Ihrer Webseite gibt es einen Text der von einem <title> und </title> eingeschlossen ist. Platzieren Sie darin einen Text mit dem Schlüsselwort, unter dem sie gefunden werden möchten.

Schädlichste Massnahmen

Spielen Sie mit folgenden "faulen" Tricks, werden sie von Suchmaschinen garantiert links liegen gelassen.
  • 1. Cloaking
    Liefern Sie der Suchmaschine unbedingt den selben Inhalt wie Ihren menschlichen Besuchern.
  • 2. Versteckter Text
    Billige Tricks wie schwarzer Text auf schwarzem Grund haben vielleicht vor zehn Jahren einwandfrei Funktioniert. Heute nicht mehr!
  • 3. Link Kauf
    1000 Links auf Ihre Seite von einem Russischen Anbieter oder dem Kebapladen um die Ecke kaufen? Clever gedacht, aber eine ausserordentlich schlechte Idee.
  • 4. Ausgehende Links auf Spam Seiten
    Platzieren Sie auf Ihrer Webseite nur Links, von Webseiten die echten, guten Inhalt liefern.
  • 5. Unerreichbarer Server
    Ist Ihre Webseite aus technischen Gründen oft nicht erreichbar? Wechseln Sie zu einem zuverlässigeren Webhoster.

Hier können Sie die gesamte Studie herunterladen.
   
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