Eine Rechnung für Bill.

Unter billforbill.com können nun geschädigte Entwickler und Webdesigner ihre Internet Explorer 6 Optimierungsaufwände in Rechnung stellen. Auf der nett gestalteten Seite trägt man einfach die Anzahl optimierter Webseiten und der durchschnittliche Aufwand mit Stundenansatz ein. In meinem Fall habe ich nun von Bill Gates über 10'000 US Dollar zu gute. Das ergibt, mit meinen Berufskollegen aus aller Welt, eine derzeitige Gesamtsumme von über 4 Millionen Dollar.

 

Der Internet Explorer 6 war an seinem Erscheinungsdatum (2001!) eine guter Browser. In der Zwischenzeit ist er aber ordentlich in die Jahre gekommen, verfügt über zahlreiche Sicherheitslücken und unterstützt aktuelle Web-Standards nicht. - Da Microsoft dafür noch Support und Updates anbietet, ist er immer noch auf unzähligen Privat- und Firmenrechnern installiert. Damit Webseiten darauf korrekt angezeigt werden, sind manchmal grössere, manchmal kleinere Optimierungen nötig. Aufgerechnet ergeben diese "Basteleien" allerdings horrende Zeitaufwände, die durchaus auch anders investiert werden könnten.

 

Ich empfehle Webseiten bewusst nicht mehr für den Internet Explorer 6 zu optimieren sowie mit einem aktuellen Web-Browser zu surfen.


 

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